Ich hatte das große Glück, dass meine Begabungen und Talente so perfekt in meinen Beruf passten, dass ich eigentlich nie mehr als 80% geben musste. Ich musste also nie „fleissig“ sein, und darum war auch nie „faul“. Was bedeutet: wenn es mal auf 100% ankam, waren die Reserven dafür da. „Stress“ in diesem Sinne kannte ich nicht, und diese ganzen Arbeitsskrupel, die ich bei vielen Kolleginnen und Kollegen bemerkte, sind mir fremd.
Bis ich auf die Stelle als Leiter Öffentlichtsarbeit/Pressesprecher kam. Da reichten die 100% nicht. Prompt brach ich zusammen. Mit dem Langzeiteffekt, dass ich Jahre brauchte, um die 100% wieder zu ermöglichen. Glücklicherweise passte der Referentenjob noch besser in mein Talentraster, so dass ich - auf wohl gewählter halber Stelle - auch hier mit 80% gut durchkam und wieder Reservev aufbauen konnte (z.B. für das Jahr des Refornationsjubiläums oder die Arbeit fpr den deutschen Ethikrat). Aber das waren dann 100% von dem, was ich kann und was mich interessierte
Fazit:
Augen auf bei der Berufswahl.
Möglicherweise stimmt etwas mit dem Berufsprofil „Pfarramt“ nicht (Achtung, Ironie).
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