Freitag, 31. Juli 2015

Ungehaltene Predigt über das Gleichnis von den anvetrauten Zentnern, oder vom Schalksknecht.

Ich sage es einfach mal so: das ist die Predigt, die ich eigentlich am Sonntag halten müsste. Aber das arbeitet noch zu sehr in mir. Darum hier. Aber....


Predigt

Mt 25,14-30

Von den anvertrauten Zentnern

14 Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; 15 dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, [a]jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort.

16 Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. 17 Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. 18 Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn.

 19 Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. 20 Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit weitere fünf Zentner gewonnen. 21 Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

22 Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit zwei weitere gewonnen. 23 Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

 24 Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; 25 und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. 26 Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? 27 Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. 28 Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. 29 Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.

30 Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein


Was sind wir für eine Kirche geworden! Was machen wir mit den anvertrauten Pfunden, mit den Talenten, die uns Gott gegeben hat? Jeder Dummkopf versteht doch sofort, dass dieses Gleichnis, das Jesus hier erzählt, keine Lobrede auf den Kapitalismus und gewissenslose Geschäftemacherei ist. Jeder, der auch nur einen Funken Verstand hat, wird zutiefst erschrecken und sich fragen: Bin ich aus so ein Schalksknecht, so ein ängstlicher und feiger Typ, der das, was ihm anvertraut wurde, vergräbt, anstatt daraus etwas zu machen? Und nun spricht Jesus doch zu seinen Jüngern, und seine Jünger: das ist doch der Keim der Kirche, das sind am Ende auch wir, wer sonst. Die, die draussen sind, brauchen das nicht zu hören. Wir sollen es hören! Macht was aus dem, was Euch anvertraut ist!

Aber was ist uns denn anvertraut? Dass wir als Kirche diese Frage schon stellen müssen, ist ein Armutszeugnis ohnegleichen. Was wird im Moment, wo uns die Felle wegschwimmen, nicht alles angeboten als unser Alleinstellungsmerkmal, als unser Kapital. Freiheit! Menschlichkeit! Eine alternative Form des Lebens! Zuwendung! und mein Lieblingsblödwort: Spiritualität, womit irgendeine fromme Gefühlsduselei gemeint ist, die im schlimmsten Falle von schierem Aberglauben nicht zu unterscheiden ist. Die Nächstenliebe! Als ob die nicht auch im Judentum, im Buddhismus und sogar im Islam auf das dringenste allen anempfohlen wird. Was noch? Ach ja: Dienst für die Menschen! Bildung, die Kirche ist eine Bildungsanstalt, hier kannst Du was lernen, und sei es auch irgendwas, also zum Beispiel Tischtennis oder Ostereierfalten aus Pappmache. Ach ja: Und Kultur können wir anbieten. Bach! Und natürlich auch moderne Kirchenmusik, wir sind ja für alles offen, auch Pop und Gospel haben wir im Programm. Wir sind schon tolle Hechte, wir rackern uns schon ab im Dienst des Herrn. Seltsam nur, dass das niemand interessiert, wie es scheint. Komisch nur, dass andere Vereine das auch anbieten, und mit viel mehr Erfolg. Kaum noch jemand singt in der Kirche, aber auf dem Fußballplatz, da höre ich es alle vierzehn Tage, wie sie singen! Die Hochzeiten, die von freien Wedding-planern angeboten werden, können sich sehen lassen, da sind wir gar nicht so gut, wie wir immer denken, und keiner merkt, was diesen Superevents fehlt, weil wir als Kirche schweigen, vom Segen und der Kraft Gottes keine Rede ist, sondern vom Glück, von der romantischen Liebe und anderen vergänglichen Dingen. Irgendwie kommen alle unsere Produkte nicht so richtig an. 80% der Bevölkerung, so ergab eine Umfrage unter Kirchenmitgliedern, ist die Kirche eigentlich egal, also sie haben nichts gegen sie, sie würden auch nicht ohne Not austreten aber irgendwie wichtig ist sie nicht. Wir handeln offensichtlich mit Dingen, die keiner braucht oder doch nur eine kleine Gruppe, und wenn man dann fragt, warum macht ihr das, was ist denn wichtig an der Kirche, dann kommt eben irgendetwas aus der Liste von oben, und sei es nur eine bisschen Geselligkeit, ach ja, und die Diakonie, als würden wir einen unmenschlichen Staat leben und nur wir uns um die Armen und Kranken kümmern. Was ist bloß los? Wir rackern und rackern, aber unser Kapital vermehrt sich nicht, irgendwie, wir sind aus der Mode, oder kommen doch immer mehr aus der Mode. Liegt das daran, dass die Menschen immer schlechter werden? Das glaubt doch nur, wer nicht einen Moment nachdenkt, sondern nur nachquakt, was schon seit Ewigkeiten gequakt wird, dass die Zeiten immer schlechter werden. Als ob das je gestimmt hätte.  

 

Könnte es sein, dass wir mit dem falschen Handeln? Dass wir auf das falsche Kapital setzen, dass wir das wirklich Pfund, das uns anvertraut wurde, gar nicht recht wahrnehmen? Oder am Ende gar nicht richtig kennen, so wie er Schalksknecht im Gleichnis, der gar nicht verstanden hat, was er mit dem machen soll, was ihm anvertraut wurde?  

Was ist uns denn anvertraut? Das Wort Gottes ist uns anvertraut. Jesus Christus ist uns anvertraut. Das ist unser Kapital. Da ist uns etwas gegeben, das hat nun wirklich kein anderer. Aber wer sagt das noch: ich bin in der Kirche, weil ich Jesus Christus liebe? Ich bin in der Kirche, weil das Wort Gottes mich leben, und wenn es denn sein  muss, auch in Frieden sterben lässt? Wer redet noch vom Glauben, der uns anvertraut ist? Darum geht es hier. Um Jesus Christus, nachdem wir uns Christen nennen. Mit dem sollen wir wuchern. Diesen Namen sollen wir unter die Leute bringen, denn Jesus Christus ist es, in dem uns Gott erscheint. Ja, am Ende ist es Gott selber, der sich uns anvertraut und sich unter uns hören und blicken lässt. Das vermutet manch einer kaum noch in der Kirche. Gott? Das ist sogar den meisten Christen peinlich geworden. Vergebung der Sünden? Wenn interessiert das? Oh, dass sollte aber alle interessieren, denn die Sünde ist kein Spaß und auch nicht banal, auch wenn das Wort abgegriffen ist, weil damit Schindluder getrieben wurde.

Nennen wir es als Kirche noch beim Namen, was in der Welt geschieht? Nennen wir es Sünde, wenn Menschen Menschen ausbeuten, verleumden, bestehlen und erniedrigen, nennen wir es noch Sünde, wenn Menschen die Schöpfung zerstören und manipulieren, dass einem schlecht werden kann, wenn man ein wenig darüer nachdenkt? Nennen wir es noch Sünde, wenn das Gastrecht verletzt wird und Menschen beschämt werden?  Machen wir als Kirche den Willen Gottes noch geltend, der sich eben nicht nur in den 10 Geboten ausspricht, die doch am Ende banale Selbstverständlichkeiten sind, die man in jeder halbwegs zivilisierten Religion dieser Welt antreffen können? Jesus redet nicht von den 10 Geboten, und wenn, dann eher, um zu zeigen, dass sie viel zu wenig sagen. Er spricht doch von der Feindesleibe, und dass Gott am Ende seinen Mördern nicht nur vergibt, sondern sie sogar erlöst, das ist Feindesliebe, und die Mörder Gottes sind am Ende wir. Reden wir noch von der radikalen, bedingungslosen Liebe, die uns Gott erwiesen hat, als er uns Jesus sandte und für uns sterben ließ? Und machen wir ernst mit Ihr? Denn das bedeutet doch, dass Menschen Menschen sind, weil sie Menschen sind. Reden wir noch mit Ernst und Freude davon, dass Gott uns gerade als die Sünder liebt, als die wir uns selber gar nicht wahrnehmen? Es ist doch ein ungeheures Wort, das Gott uns da anvertraut hat, das Wort von der radikalen Liebe, die nicht nach Herkunft, nicht nach Gründen, nicht nach Fähigkeiten und Vorzügen fragt, sondern einfach sagt: ich liebe dich, weil Du Du bist, mein Geschöpf, Geschöpf unter Geschöpfen? Wir zanken uns um lächerliche Fragen, pure Äußerlichkeiten: Dürfen Schwule heiraten? Ja, warum sollen sie es denn nicht dürfen? Weil irgendwann vor 3000 Jahren mal ein antiker Priester aufgeschrieben hat, dass das von Gott verbotener Schweinkram ist? Das ist doch alles längst überholt, und zwar nicht von irgendeinem Zeitgeist, sondern von Jesus Christus selber, der die Liebe, ausschließlich die Liebe, als das einzige genannt hat, das zählt und nicht der Buchstabe des Gesetzes, der immer Menschenwerk ist? Wir streiten uns um lächerliche Fragen, ob Bänke oder Stühle in der Kirche aufgestellt werden sollen, ob der Gottesdienst um 10.00 Uhr oder um 10.15 Uhr stattfinden soll: für die 20 Leute, die kommen. Wir zanken uns um Äußerlichkeiten, die heut wahr sind und morgen überholt und übermorgen wieder modern. Aber wir streiten nicht für die Liebe, die bedingungslose Liebe, die das einzige Gut ist, das wächst, wenn man es verschwendet. Wir sind ängstlich geworden, als Kirche, als Christen, wir trauen der Liebe nicht mehr. Gott wird kaum im Munde geführt, Jesus ist uns peinlich geworden. An die Stelle eines Glaubens, der schieres Vertrauen ist, schiere Hingabe an Gott und an das Leben – ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben – an die Stelle eines Glaubens, der den Menschen Mensch sein lässt kultivieren wir seltsame Rituale, die kaum noch einer verseht, weil sie leer sind, plustern uns auf mit einer Wichtigkeit, die uns gar nicht zusteht und versuchen als Kirche irgendwie wichtig zu sein, faseln etwas von Religion und Transzendenz. Wisst ihr, was das Wort Inspiration bedeutet? Es bedeutet Begeisterung, es bedeutet: Sich von Heiligen Geist führen zu lassen, der uns in der Heiligen Schrift begegnet, in der Bibel. Du wirst Gott im Wald und inder Wüste, in der Tiefe Deiner Seele und auch im gestirnten Himmel über dir nicht finden, wenn Du ihn nicht zuerst in der Schrift gefunden hast, in der er zu uns spricht. Aber auch der Bibel haben wir auch ein Faxenbuch gemacht, das wir  entweder auf Kindergartenniveau herunterbrechen, als wären wir stammelnde Idioten oder zu einem Gesetzbuch erklären, dass als eine Art fromme Straßenverkehrsordnung unser Leben regieren soll mit 3000 Jahre alten Regeln, die schon nicht gestimmt haben, als sie aufgestellt worden sind. Der Geist macht lebendig, nicht der Buchstabe. Die Bibel ist uns anvertraut, als das lebendige Wort Gottes, das die Liebe zu allen Geschöpfen, also auch zu uns selbst in uns wecken will, damit aufhören, hartherzig, engstirnig und ängstlich zu sein – das ist der Schalksknecht nämlich, das tut er nämlich: er versteckt das, was ihm anvertraut ist und lässt es in der Erde vergammelt. So kommen wir in den Gleichnis vor: als ängstliche und kleinkarierte Boten, die sich nicht trauen, weil sie Gott nichts zutrauen. Das ist am Ende die Botschaft dieses Gleichnisses: Traut euch was, traut euch was zu, wuchert mit dem Kapital des Wortes Gottes, das uns gerade nicht unsere Sünden zuspricht, sondern uns von unseren Sünden freispricht, damit wir eben gerade keine ängstlichen Mucker und Drückeberger werden, sondern fröhliche Boten eines Gottes, der nichts anders will, als das wir genau das sind: fröhlich Boten Gottes. Machen wir ernst damit, dass wir von der Sünde nur als von vergebener Sünde reden könne, hauen wir uns nicht die Sünde um die Ohren, sondern die Liebe, wuchern wir mit der Liebe: dann hört man uns zu!

Das Evangelium ist uns anvertraut, das ist unser Schatz, unser Kapital, unser Geschenk, die große Gabe – und wenn wir damit auf den MarkT gehen, dann werden wir auch gehört werden, dann werden Menschen angerührt, weil uns die Liebe nicht nur in Frage stellt, sondern eben auch den Weg weist. Nicht mit Schaum vor dem Mund wie die fundamentalistischen Hassprediger, die es auch in unseren Reihen gibt,  aber auch nicht mit geheuchelter Scheißfreundlichkeit, die uns wie fromme oder senile Hippies aussehen lässt, nicht mit Besserwisserei und frommer Überheblichkeit, die uns zu kaltherzigen Armleuchtern und Spielverderbern macht, sondern mit fröhlicher Gelassenheit. Gott hat uns einen Geist gegeben, damit wir freie Menschen sind und nicht einen Geist der Frucht und der Ängstlichkeit. Fürchte dich nicht, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein! lautet die Botschaft an alle Verzagten und Ängstlichen, an alle Verbohrten und Verbitterten, an alle Frommen und alle Unfrommen, an alle Glühenden und alle Lahmgewordenen. Ja, es gibt ein Gericht Gottes, aber nicht am jüngsten Tage, sondern immer und genau in dem Moment, wo uns das Wort Gottes trifft, so wie jetzt gerade, hier in diesem Moment, wo wir die Stimme Jesu hören, die uns in Bewegung bringen will. Ja, es gibt ein Gericht Gottes, aber das ist kein Gericht, wie wir es kennen: es ist die Konfrontation mit der Liebe, es ist ein Gericht zum Freispruch!

Wir müssen die Kirche reformieren, wir müssen modern werden, wir müssen die Leute wieder ansprechen? Ja, in der Tat, aber sicher nicht dadurch, dass wir uns zu einer weichgespülten Moralanstalt machen, für die die meisten, und mit Recht, nur ein Lächeln übrig haben oder einfach nur Ärger.

Jesus Christus heißt das Pfund, das uns anvertraut ist, er macht uns zur Kirche, und nichts sonst und nichts anderes, darauf sollten wir uns konzentrieren, seinen Namen in die Welt zu rufen, seine Geschichte erzählen, ihn den Menschen, uns selbst immer wieder vor Augen malen lassen als Spiegelbild unseres Lebens: angesichts des Todes noch Hoffnung zu haben, angesichts der Sünde noch an das Gute glauben, angesichts der Dummheit noch auf die Weisheit vertrauen, das ist unser Kapital, das macht uns interessant, das hat sonst kein Verein anzubieten. Darum geht es hier. Das ist uns anvertraut: Gott selber. Um ihn geht es, um nichts sonst. Machen wir ernst damit. Lassen wir ihn in unser Leben, und es wird eine besseres Leben werden, ein reicheres Leben, ein Leben, dass eben mehr ist als geboren werden, arbeiten und sterben, ein Leben, dass nicht vor der Wand der Todes endet, sondern vor dem Horizont der Ewigkeit gelebt wird, ganz einfach nach dem schlichten Satz, mit dem Jesus seine Botschaft zusammenfasst und derm ich zum Christen gemacht hat: Ich lebe, und ihr sollt auch leben!. Darum geht es hier. Wenn wir uns als Kirche fragen, was ist uns anvertraut, was ist unser Schatz, was ist unser Kapital; dann kann die Antwort nur lauten: Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift begegnet, in Gericht und Gnade, in Warnung und Ermutigung, in Zuspruch und Anspruch. Vergraben wir das, vergraben wir Jesus Christus in der Erde unserer Angst, reden wir nicht mehr von dem, von dem einzig zu reden unsere Aufgabe ist: dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass uns keiner mehr zuhört und wir am Ende selber nicht mehr wissen, wer wir sind. Was würden wir von einem Fußballer halten, der auf die Frage, was er hier macht antwortet: Weiß ich nicht so genau, es hat etwas damit zu tun, dass das Stadion gefüllt wird? Aber so reden wir als Kirche. Erbärmlich.

Dann sind wir in der Tat Schalksknechte, die keiner braucht und dann haben alle die recht, die sagen: Die Kirche brauchen wir nicht. Wir müssen uns verändern, das ist keine Frage, wir schleppen viel zu viel Balast mit uns herum, Müll der Jahrhunderte. Aber das heißt nicht, dass wir noch ein Gemeinderettungsprogramm auflegen, dass wir noch eine Reform auf den Weg bringen, dass wir noch mehr anbieten, dass wir uns verbiegen und verkrümmen, tarnen und vestecken, bis uns keiner mehr erkennt: blos nicht von Gott reden, sonst winken alle ab.

Wenn wir uns des Wortes Gottes, das uns anvertraut ist, schämen, dann sind wir keine Kirche mehr, sondern ein Religionsverein zur Pflege frommen Brauchtums, eine Art spirituelle Volkstanzgruppe, die irgendwo zwischen peinlich und rührend angesiedelt ist.

Wir haben wahrhaftig mehr zu bieten. Wir haben Jesus Christus. Setzen wir auf dieses Kapital: wir haben die Verheißung, dass es ich vermehrt, so wie aus den zwei Fischen und den fünf Broten Am Ende Nahrung für 5000 wurde.

 

Eine ernste Geschichte, die Jesus uns da erzählt, weil es keine Geschichte über jemand anderen ist, sondern eine Geschichte über uns. Ja, in der Tat: wir werden als Kirche nur dann eine Bereicherung sein, wenn wir unseren Reichtum verteilen, und das ist nicht die Kirchensteuer, das ist das Wort Gottes selber: Christens sind wir, weil uns Christus geschenkt wurde. Amen.

Halbe Stellen. Eine kleine Ketzerei.

Halbe Stellen: die gibt´s eigentlich gar nicht, man arbeitet ja doch ganz! Ein beliebtes Vorurteil oder Ausdruck der Unfähigkeit, seine Arbeit einzuteilen? Nun gibt es natürlich Berufe - die mit Stechuhr - da ist eine halbe Stelle eine halbe Stelle. Und in der Regel sind die auch entsprechend bezahlt, nämlich schlecht.
Das ist bei den Professionsberufen naturgemäß anders. Man kann zwar vielleicht halbe Arbeitstage organisieren (oder DieMiDo- Blöcke oder was auch immer), aber die innere Auseinandersetzung kann man natürlich nicht abstellen. Das ist ja das Wesen eines Professionsberufes, und wenn jemand darin seine Berufung gefunden hat, ist das auch der Gewinn daran (und ich möchte fast sagen: das Privileg. Ich habe lange genug, fast 10 Jahre lang, in den Ferien in ein Manchester-kapitalistisch geführten Privatbetrieb gearbeitet und weiß, was entfremdete Arbeit bedeutet: man macht es für das Geld). Professioinsberufe haben zumindest in Ansätzen die Möglichkeit, sich in der Arbeit zu entfalten, also wenig Entfremdung zu erfahren. Das gilt sicherlich auch für Handwerksberufe, das kann ich nicht so gut einschätzen, aber da ich aus einer Kleinbauern- und Handwerksfamilie stamme, kann ich es wenigstens für die diesen begrenzten Erfahrungsraum sagen.

Halbe Stellen im Pfarramt: kann es die also geben? Natürlich gibt es die. Aber das "halb" definiert sich anders als in den meisten anderen Berufen. Es definiert sich über Qualität.

Ich war - biographischer Zufall, dann aber irgendwann Programm - immer auf halben Gemeindepfarstellen, die auch welche waren. Zwei Dörfer, ca. 800 Gemeindeglieder. Das heißt: normales Gottesdienstprogramm (14täglich), ca 15 Beerdigung im Jahr, etwas weniger Taufen, 3-5 Trauungen, ein Geburtstagsbesuch pro Woche, kleine Kirchenvorstände, zwei Konfigruppe a 10 Kids, Friedhofsvorsitz (kurhessische Spezialität) und das übliche Sitzungsprogramm diverser Konferenzen (die übrigens nun tatsächlich bei halben Stellen viel größeres Gewicht im Zeitbudget bekommen - hat darüber eigentlich schon mal jemand nachgedacht?)
Ich hatte das immer in Kombination: halber Diakoniepfarrer (damals eher ein Witz, das ist heute anders!), halbe Schulstelle. Und das ging immer gut, auch auf der Stelle, die jetzt noch habe (halbe Gemeinde, halbe Funktionsstelle)

Also rein vom Arbeitsaufkommen war das leistbar, und ich musste auch nicht ständig auf die Uhr schauen bzw. im Kalender jonglieren - in den Kombinationen waren das schon auch die üblichen 50- 60 Stunden-Wochen mit gelegentlichen Spitzen, aber auch mit flaueren Zeiten, wie. z.B. die Ferien.

Doch was diese Stellen wirklich zu halben Stellen machte. Ich hatte Zeit. Die Taktung war weiter, die Arbeitsverdichtung nicht so hoch. Was mich tief befriedigte war, dass ich ZEIT hatte, Dinge gründlich zu tun, Gedanken zu Ende zu denken, Texte auszuarbeiten, Gespräche intensiv zu führen. Ich war nicht getrieben, außer in Spitzenzeiten wie Konfirmationen oder die großen Feiertage, aber die habe ich dann eher erlebt wie sportliche Großereignisse. Weil sie gut vorbereitet waren, war ich in aller Regel auf den Punkt fit, und dann war es eine reine Lust, meine 6 Weihnachtsgottesdienste zu feiern, auch wenn ich hinterher zwei Tage halb ohnmächtig war. Ich erlebe bei Kolleginnen und Kollegen, die ganze Stellen haben, dass das oft nicht mehr so ist: sie kommen schon fix und fertig zum Beginn des Wettkampfes.

Das hat natürlich auch etwas damit zu tun, dass das Pfarramt immer mehr von Professionsfremden Tätigkeiten (Bauen, Personalführung, Administration) belastet ist als früher, weil diese Tätigkeiten nicht mehr von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen geleistet werden können (Stichwort: Kastenmeister, KV-Vorsitz, Bauaufsicht. In meinem Albunger Archiv passten die Jahresrechnungen und Bauabrechnungen des gesamten 19. Jahrhunderts in eine Euro-Kiste, und es gab höchsten 4 KV-Sitzungen im Jahr). Heute füllt ein Jahr fast schon einen Regalmeter, und allein sich in die arbeitstrechtlichen Bestimmungen einzuarbeiten, frisst enorm Zeit, und man steht trotzdem immer mit einem Bein im Knast - aber das ist ein anderes Thema).

Halbe Stellen haben Sinn, wenn sie qualitativ verstanden werden. Weil die Arbeit erfüllt. Weil Raum ist für Kreativität und für Rückzug. Raum für das Evangelium.

Das sollte beim Zuschnitt halber Stellen bedacht werden. Es geht nicht nur um Zeit. Es geht um Qualität, also um erfüllte Zeit.
Ich habe eine ganze Stelle erlebt, die deswegen für mich der schiere Horror wurde, weil eben kein Raum dafür war: ich habe in enger Taktung und Verdichtung ein Programm abgearbeitet. Das nahm mir die Luft.

Die halbe Gemeindestelle, die ich jetzt aufgebe, war auch eine halbe Stelle, rein von den Zahlen her und vom Arbeitsaufkommen. Was jetzt nicht funktionierte, war die Kombination zweier ganzer Stellen als Ehepaar: das ging zu Lasten von Familie und Gesundheit, hatte also mit den Stellen als solche nichts zu tun, jedenfalls nicht unmittelbar. Wenn ich jetzt also wieder auf eine halbe Stelle zurückgehe, dann tue ich das, um die Qualität der Arbeit zurückzugewinnen, die Freiheit des Geistes und des Herzens und mein Leben. Das ist mir, nennen wir das Kind ruhig beim Namen, das halbe Gehalt locker wert (und ich bin mir bewusst, dass das ein Privileg ist, das sich nicht jeder leisten kann. Ich bin mir aber auch sicher, dass hier mancher bei gründlichem Nachdenken und Überprüfen seiner Situation zu ähnlichen Schlüssen käme).


Wenn kein Raum für Qualität bleibt, dann wird es schrecklich in einem Beruf, dessen "Erfolg" in Resonanz besteht - Resonanz, die sich dann ergibt, wenn ich mich auf Menschen und Situationen so einstellen kann, dass ich bei Ihnen bin. Resonanz die dann entsteht, wenn nicht Platitüden, Gemeinplätze und hingerotzte 2/3 Gedanken abgespult werden. Es gibt, gerade im Protestantischen Milieu, immer noch eine Ethos der Hingabe, und das ist erst einmal nicht Schlechtes, sondern sogar ein echtes Qualtitätsmerkmal. Es ist kein Job.  Es wird aber dann zu eine Gefahr, wenn daraus ein Ethos des "last man standing" wird, durchziehen, aushalten um jeden Preis, nichts aufgeben, nichts ändern. Das ist der Motor der Arbeitsverdichtung, die wir gerade auch im Pfarramt erleben (wieder gilt: Nicht alle, nicht jeder, nicht alle auf die gleiche Weise). Wir verdichten die Arbeit auf Kosten der Qualität.
Aber genau die ist unser Pfund. Dafür haben wir eine akademische und eine im Vergleich mit anderen Ausbildungen in Professionsberufen doch recht anspruchsvolle und weit gefächerte zweite Ausbildungsphase. Wir sind Generalisten, aber das heißt eben gerade nicht: Spezialisten für alles.

Halbe Stellen: sie sind eine Möglichkeit. Aber das "halb" muss qualitativ gefüllt sein. Eine reine Arbeitszeitdiskussion führt hier in die Irre.

Ich freue mich darauf, jetzt für eine Zeit wieder auf einer halben Stellen zu sein und in die Tiefe zu gehen. Auch wenn ich am Ende vielleicht doch 50 Stunden arbeite. Aber es ist eine andere Arbeit.

Und es ist meine Entscheidung. Ich diene mit ganzer Kraft halb. Das ist - qualitativ - unendlich viel besser, als mit halber Kraft ganz.

Das sollte in den anstehenden Diskussionen um die Neuaufstellung der pfarramtlichen Arbeit angesichts sinkender Bewerberzahlen und kleiner werdender Gemeinden bedacht werden. Nicht noch eine Schippe drauf, sondern reduce to the max. Das erfordert auch eine Form der Askese: Die pastoralen Allmachtsphantasien der Allzuständigkeit sind schwer abzulegen, man kann damit den spürbaren Bedeutungsverlust des Pfarramtes in der öffentlichen Wahrnehmung wunderbar wegdrücken. Das ist wie eine Sucht, man kann sich damit auch betäuben: Wer unablässig schafft, braucht sich Sinnfragen nicht zu stellen, sondern kann mit seinem Kalender angeben.   Da hat sich im Protestantismus unter dem Deckmantel des Engagements ein Klerikalismus eingeschlichen, der uns krank macht. Ich glaube nicht, dass es ein guter Spruch auf dem Grabstein eines Pfarrers oder einer Pfarrerin ist, wenn darauf steht: er hat sich totgearbeitet für das Reich Gottes. Gesuchtes Martyrium ist zutiefst unchristlich: Der scheinbar schmale Weg ist hier der breite. Highway to hell. .

Dienstag, 21. Juli 2015

Teamwork, Kooperationsraum

Das Problem bei Teamwork ist, dass es dazu führen kann, einen Druck zur Mittelmässigkeit aufzubauen. Es ist so recht kein Platz für Solitäre aller Art,
sei es arbeitstechnisch
(geniale Chaoten oder zwanghafte Abarbeiter),
sei es kreativtechnisch (Ideenspinner, Modellebastler, Phantasten, Visionäre)
oder eben auch von der Qualifikation her (spezielle Kenntnisse, Fähigkeiten, Zugänge),
auf der anderen Seite sind die
Zögerer (oder auch: Nachdenklichen),
 Kommunikationsgehemmten (oder auch: Besonnenen),
 Egomanen (oder auch: Selbstgewissen),
Verwirrten (oder auch: Querdenker)
und die Ängstlichen (oder auch: Vorsichtigen).


Und natürlich besteht auch hier die Gefahr aller Gruppenarbeit: Eine(r) arbeitet, der Rest gruppiert sich.

Das kann, gerade unter Theologinnen und Theologen (die oft ein theologisches Problem mit professioneller Distanz haben, von wegen: "authentisch") schnell richtig schwierig werden. Der Geniegedanke ist tief in der protestantischen pastoralen Identität verankert (hier stehe ich....), es muss doch da und dort erst einmal ein Bewußtsein geschaffen werden, dass gerade Leitungsaufgaben durchaus erlernbar sind, dass es Standards von Führung, Leitung und Kommunikation gibt, die man trainieren kann, mit anderen Worten: ein Bewußtsein dafür, dass man hier etwas können kann.  

Beim Bauen der Kooperationsräume, die das neue Instrument unserer Kirchenreform werden sollen, müsste das irgendwie berücksichtigt werden. Eine bloße Life-Boat-Situation zu beschwören ("wer nicht kooperiert, wird untergehen") kann dazu nicht ausreichen, selbst wenn der Satz stimmt. Ich gestehe allerdings, dass ich, nach meinen sehr unterschiedlichen Erfahrungen damit, etwas ratlos bin, hier müsste ich selber auch mehr können können. Aber woher die Zeit nehmen, es zu können? Wir bauen um im Scrolling Engineering (bei "laufendem Motor"). Au weia. Ich merke, dass mich das bedrängt und ich dafür im Grunde "keine Körner mehr habe".

Supervisionen und sonstige Begleitungen können ja nur dann wirken, wenn sie alle wollen und auch alle darauf ansprechen. Das ist aber nicht immer gegeben: Manchen liegt diese Art des Denkens und Problemlösens nicht, anderen neigen dazu, solche Prozesse zu instrumentalisieren, wieder anderen ist das zu intim....


Ich bin sehr gespannt, wie dieser Prozess das Profil des Pfarramtes verändert. Wo werden die großen Knorze, Eigenbrötlerinnen, "Genies" und "Ayatollahs", die Nerds und Träumer (die wir brauchen!) ihren Platz finden?
Werden die jetzt, wie es im Jargon so schön sarkastisch heißt, zu "Pflegefällen" und "unregelmäßigen Verben"?

Es ist überhaupt gar keine Frage, das manche Aufgaben - wie z.B. die Raumfahrt - nur von Teams gelöst werden können. Da denke ich sofort an Geschäftsführungsaufgaben - aber darauf komme ich natürlich genau deswegen sofort, weil mir das gar nicht liegt und mir auch lästig ist. Woraus ich keinen Hehl mache. Es gibt andere, die das mit links machen, aber vor jedem Gottesdienst schlecht schlafen. Ersteres zuzugegeben, ist nicht so schwer, Zweiteres schon.

Aber es gibt auch Aufgaben, für die sind Teams das schiere Gift. Manchen "gemeinsamen Gottesdiensten" merkt man z.B. deutlich an, das ihnen in der Vorbereitung sämtliche Spitzen abgebrochen worden sind und einen klassischen Viele-Köche-Brei liefern. In der Seelsorge gilt das noch mehr, hier müssen Kolleginnen/Kollegen schon sehr vertraut miteinander arbeiten können und wollen, man denke an mehrere Beerdigung in einer Familie in unterschiedlichen Bezirken/Gemeinden, was auf dem Lande ja oft vorkommt. Das wird dann in Kooperationsräumen noch viel  öfter vorkommen. Wie steht es dann um, wenn man so will, seelsorgerliche Consils (um einen Begriff aus der klinischen Medizin zu verwenden)? Heikel!

Und manche Arbeitsgebiete, z.B. der Konfirmandenunterricht, sind, je nach Gemüt, durchaus schon fast intime Arbeitsgebiete, wo sich nicht jeder gerne in die Karten schauen lässt, oder, positiv formuliert, die als ein geschützter Bereich von Beziehungsarbeit verstanden werden. Aber gerade der Konfirmandenunterricht wird eine Hauptbaustelle werden!

Werden wir es schaffen, aus dem "Team" und dem "Kooperationsraum" wirklich nur ein Instrument zu machen, das man so oder so einsetzen kann, ohne es zu ideologisieren?  

Nebenbei bemerkt habe ich den Eindruck, dass Ehrenamtliche, die aus anderen Berufen entsprechende Arbeitsformen längst kennen und verinnerlicht haben (weil z.B. hier in Baunatal das VW-Werk schon seit 30 Jahren Gruppenarbeit kultiviert), damit viel besser zurechtkommen. Wie groß ist die Bereitschaft, sich hier auch von Ehrenamtlichen führen zu lassen? Ein Aspekt, der mir viel zu wenig bedacht wird. Immerhin sitzen in unseren KV oft Menschen mit Führungserfahrung, hoher Verantwortung und starker Personal- und Strukturkompetenz.

Ich bin zumindest sehr gespannt. Ich habe mir Dücks "Schwarmdummheit" bestellt und werde hier diesen Gedanken weiterverfolgen.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Altwerden




Wüsste man mit Zwanzig, was man mit Fünfundfünfzig weiß, wäre man mit Zwanzig schon Fünfundfünfzig: dann gäbe es vieles nicht, was man sich mit Fünfundfünfzig nicht mehr traut. Andererseits: Kriege gäbs dann auch weniger.

Es ist daher nicht nur sinnlos, Zwanzigjährige auf den Stand von Fünfundfünzigjährigen zu bringen, es ist sogar dumm. Wir Alten müssen auf die Jungen aufpassen, dass sie sich nicht über Gebühr selber schaden. Aber wir schadeten uns am allermeisten: Ohne Naivität wird nichts Großes vollbracht, das fängt beim Kinderzeugen an.



Doch man kann mit Zwanzig, selbst wenn es eine Art Superlearning oder sonst etwas gäbe, nicht wissen, was man Fünfundfünzig weiß: Wie sich fünfzig Jahre alte Narben anfühlen. Ich habe gelernt, meine Narben zu lieben: Sie sind die Kerben in meiner glatten Oberfläche, Siegel des Überlebens. Nie wieder Zwanzig, ehrlich. Vieles, was sich gerade wie "Krankheit" anfühlt, ist einfach nur aktiviertes Körpergedächtnis. Es hat mich schon zweimal gerettet, weil erst der Schmerz kam und dann der Kummer. Ich habe Fünfündfünzig Jahre gebraucht, das zu kapieren. Was ich heute im Spiegel sehe, die Statue meines Lebens. Und es ist gut so. Selbst die Wampe.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Realabsurditäre Fundamentalkoans




Agnostiker/in:             Ich glaube nur, was ich sehe

Atheist/in:                   Ich glaube nichts, also sehe ich nichts

Fundamentalist/in:      Ich sehe nur, was ich glaube

Positivist/in:.               Ich sehe nur, was ich sehe

Christ/in:                     Ich glaube, hilf meinem Unglauben

Samstag, 11. Juli 2015

Es geht weiter

Nach einer langen, berufsbedingten Pause wird es jetzt mit dem Blog wieder weitergehen. Wer Lust hat, mir zur folgen, folge mir. Für mich ist der Blog zuallererst ein Selbstgespräch in der Öffentlichkeit. Er hilft, die Gedanken zu objektivieren. Jetzt auch mit Tablett PC.