Ich habe Claude Sonett 4.5 alle meine blogs analysieren lassen und einen Artikel „in meinem Stil“ schreiben lassen. Das ist eine interessante Erfahrung. Von AI-Slop ist da nicht mehr viel übrig, man spürt es noch an der Übertreibung, es fehlen das stilistische Fingerspitzengefühl und die Skrupel. Es kommt halt doch sehr auf die prompts an, das ist der Schlüssel. Es ist jedenfalls eine völlig neue Art des Schreibens, die sehr wohl „kreativ“ ist. Was die AI zu überwinden hilft, ist das weisse Papier. Und die möglicherweise falschen Vorstellungen von der eigenen Originaliät. Indem Sonnett mir sozusagen das Plausible liefert, nötigt es mich, genau hinzusehen, wo eigentlich das ist, was ich über das Triviale hinaus zu sagen habe. Das kenne ich so faktisch von meiner ehemaligen Arbeit als Referent, wenn meine Referentenentwürfe besprochen wurden. Möglicherweise ist es diese Arbeit, die ich über 10 Jahre gemacht habe, die mir diesen Aspekt von AI bei der Arbeit mit Texten öffnet.
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