Ich kann der Erkenntnis nicht ausweichen, dass meine gelungenen Projekte Einzelaktionen (mit Unterstützung) waren. Richtig schief gelaufen sind nur Teamprojekte. Und vor allem die, wo ich von Anfang an das Gefühl hatte, dass sie als Teamprojekte nicht taugen. Ich halte „Teamwork“ inzwischen für einen ideologischen Begriff, der sich völlig verselbsständigt hat. Ich habe zuviel Zeit und Energie daran verschwendet, anstatt ein Sensorium dafür zu entwickeln, was im Team (oder sogar nur im Tean) geht und was nicht.
Team geht dann, wenn ich weiß, warum ich es nicht allein tun will oder kann. Und wenn ich weiß oder herausfinden will, wobei und wodurch wir uns gut ergänzen. Und Scheitern muss erlaubt sein. Wie bei Solo-Projekten.
AntwortenLöschenSo ist es. Teams aus Solisten funktionieren ebensowenig wie Teams aus lauter "Mitgliedern", die darauf warten, dass jemand etwas tut. Es ist eine Kulturfrage.
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