Ich merke immer mehr, dass es mir auf Englisch oft besser gelingt, meine Gedanken auszudrücken. Diese Sprache ist irgendwie eleganter, wenn es um komplexe Ideen geht, vermutlich hängt das mit den starken Präpositionen zusammen (die die Kasusflexion ersetzten) und vor allem auch mit der Möglichkeit, Partizipien effektiver zu verwenden. So kann mehr information in weniger Strukur gebracht werden: niedrigere Entropie, weniger Rauschen. Möglicherweise erscheint deswegen manchem Teutonen die englische Philosophie „oberflächlich“. Man muss sie im Original lesen, dann ist der Eindruck sehr schnell weg.
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