Gravitation ist keine geheimnisvolle „Kraft“, sondern ein Phänomen der Raumzeit-Geometrie. Die Behauptung von „Kräften“ beschreibt meistens Lücken in der Anschauung und ist eine sehr grobe Metapher für Vorgänge außerhalb der mittleren Wahrnehmung (wie der „Sonnenaufgang“ - da geht nichts „auf“. Auch die Kraft des Begehrens, aka Liebe, ist letztlich erlebte Biochemie und folglich Elekrizität (Ladungen und Felder)). Die Alltagssprache ist zu ungefähr für die Wahrheit und daher strukturell abergläubisch. Nietzsche ist einer der wenigen „Geisteswissenschaftler“, der naturwissenschaftlich plausibilisiert wurde und täglich aufs neue wird. An ihm gibt es für die Theologie kein Vorbei, er ist der Höllenwächter intellektueller Schlamperei: Das „Religiöse“ ist fast ausschließlich Grammatik.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen