Donnerstag, 21. September 2023

Eklig

 Immer, wenn ich einen Impuls von Unwohlsein in der Nähe von Fremden fühle und spüre, wie sich das zu einem rassistischen Impuls verdichten will,  frage ich mich, wie es sich wohl anfühlen mag, wenn man diesem Impuls ungebremst, ungefiltert und ungehemmt nachgibt und daraus seine ganze Weltsicht baut. 

Und es fühlt sich so eklig an (weil es sich für mich wie eine Demütigung und eine Niederlage meiner Ratio und meiner Empathie anfühlt), dass ich mich weiter frage: spüren Rassisten das auch? Fühlt sich Rassismus von innen auch so verwirrend zwiespältig an, und könnte das auch ein Grund sein, warum ich rassistische Menschen immer als aggressiv erlebe? Eine Art Grund-Unwohlsein ohne genau zu wissen woher (wie bei schlecht sitzender Unterwäsche)? Denn die Widersprüche, vor das sich rassistisches Denken slltäglich gestellt sieht, sind ja eklatant ( wenn man nicht völlig abgestumpft oder schlicht dumm ist). Es wird mir immer auch ein Rätsel bleiben. 

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