Samstag, 12. August 2023

Künstlerpech

 Wenn ich Knausgård lese - und ich glaube, dass es das ist, was mich so fasziniert- denke ich oft: so schriebe ich, wenn ich schriebe, und das entlastet  mich irgendwie, weil ich es jetzt definitiv nicht zu machen brauche, obwohl ich es vermutlich könnte, schreiben fällt mir leicht  (völlig schräg). Anders geht es mir mit Schostakowitsch, auch da oft schon bei wenigen Takten (vor allem bei der Kammermusik; Ja,so klänge meine Musik. Und das macht mich oft traurig, denn ich bin so wenig musikalisch, dass ich die Unmengen von Melodien, die mir durch den Kopf gehen, noch nicht einmal treffsicher singen könnte, geschweige den aufschreiben. Musik macht mich deswegen immer ein bisschen traurig, während Literatur mir letztlich nur die Zeit vertreibt. Theologie macht mich übrigens inzwischen wütend. 

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