Jetzt, wo ich mich vom Auto löse (von Abschaffung ist nicht die Rede) spüre ich es geradezu körperlich: es ist eine Sucht, die einem vorgaukelt, die einzige Lösung zu sein. Ich komme, gerade bei Aufbrüchen, förmlich suf Turkey. Das Auto denkt von der Ankunft her, Rad und ÖPNV vom Aufbruch her - komplett andere mindsets. Eine sehr einschneidende Erfahrung. Und vielleicht gerade noch nicht zu spät: was ich schon deutlich bemerke: einen ganz anderen Umgang mit Zeit. Das „Auto“ ist ein Dispositiv.
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