Sonntag, 28. Juli 2024

Der Spinner Bias

 Ich bin eigentlich seit Anfang an in sozialen Netzen unterwegs, ganz früh schon bei "grin", als es noch ein Schülernetzwerk war, sehr früh schon bei Facebook, seit 2011 bei Twitter, dann Insta, auch in den Profinetzwerke wie Linkedin habe ich gescannt, auch Google+, dessen Tod ich nicht verstanden habe. Ich will mich damit nicht zum Fachmann stilisieren, sondern einfach nur die Länge meiner Erfahrung beschreiben:   Ich habe es immer als Teil meines Berufes betrachtet, diesen Aspekt von Öffentlichkeit ständig im Blick zu haben und daran teilzunehmen. 

Mir fällt auf, dass in den letzten Jahren, vor allem seit Corona, die Verschiebungen in der Kommunikationskultur wirklich drastisch sind, oder besser gesagt: Was überall beschrieben wird, deckt sich mit meiner Erfahrung. 

Was aber deutlich zugenommen hat, und ich meine sagen zu können: Seit der Trump-Ära und vermutlich seit Telegramm, ist der Effekt, dass wirklich bei jedem Thema in der Regel nach ein oder zwei Posts ein Extremistenpost auftaucht, sei er verschwörungstheoretischer Natur, absurde Esoterik, politisch wirr (mindestens so häufig wie klar rechtsextrem) oder schierer Bullshit, und vor allem scheint es mir, dass die Nutzung des Netzes immer stärker auch von Menschen wahrgenommen wird, die früher an öffentlichen Diskursen nicht teilnehmen konnten, weil ihnen die sozialen oder bildungsmässigen Voraussetzungen fehlten. 

Im Grunde ist das ja der alte demokratische Traum. Aber: Das schafft ein schweres Ungleichgewicht, weil damit sehr unterschiedliche Habitus aufeinandertreffen, in denen völlig verschiedene Diskursregeln gelten, gerade auch im Bezug auf verbale Gewalt. 

Ich habe in den letzten Wochen es auf mich genommen, auf Facebook immer wieder mal gegen offensichtlichen Unsinn möglichst sachlich und klar zu antworten. Früher wurde man dann geblockt. Jetzt aber nehmen andere diese Fäden auf und es läuft nach wenigen Posts aus dem Ruder. 

Meine Versuche mit ChatGPT und anderen AI-Tools haben mir gezeigt, wie leistungsfähig die inzwischen sind, gerade in solchen Diskussionen würde die eine oder andere AI einen "low-Level" Turing-Test schon bestehen. Ich habe den Eindruck, dass solche Systeme inzwischen sehr stark an sozialen Medien teilnehmen, auch wenn mit nicht so recht klar ist, warum sie das tun sollten. 

Das ist alle nichts Neues, ich merke eben einfach nur, dass meine persönliche Praxis das, was ich dazu aus professionellen Gründen lese, bestätigt. Es ist also nicht anekdotische Evidenz, sondern singuläre Verifikation. 

Was mich dabei zunehmend bewegt: Was bedeutet diese Unsicherheit, ob ich mit einem realen Menschen diskutiere oder mit einer Maschine für den Diskurs als Ganzen? Welche Verifikations- und Plausibilisierungsstrategien verfangen hier? 

Gerade zum Thema Religion lese ich eigentlich so gut wie nur noch Unfug, das hat mir die Diskussion über das "Abendmahl" während der Eröffnung der olympischen Spiele noch einmal vor Augen geführt. Meine wissenschaftlichen Standards können hier gar nicht verfangen, weil die Diskussionen auf einer Wissensbasis stattfinden, die so weit unterhalb der bisherigen Standards liegen, dass mich das ganz ratlos macht. 

Auf TikTok - und zunehmend auch auf der Instagram-Plattform Threads - übernehmen Fundamentalisten, Esoteriker und schlicht und ergreifend wirre Theorien die Deutungshoheit. Gelegentlich habe ich den Eindruck, zwei oder drei Bots zuzuschauen, diese sich darin aufschaukeln, den größtmöglichen Unsinn zu schreiben. Oder sind es plappernde 15jährige?  

Das wenig Amüsante daran ist, dass solche Maschinen ja auf vorliegende Daten zurückgreifen. Und da stellt sich mir die Frage: Wer füttert sie? Wer sich von ChatGPT eine Predigt schreiben lässt und die richtigen Fragen stellt, hat nach wenigen Gesprächsgängen einen radikal fundamentalistischen Text vorliegen. Die kritische Theologie verdünnt sich sozusagen mit der Tiefe der Recherche, was ziemlich kontraintuitiv ist für jemanden, der akademisch ausgebildet wurde. Ich habe eine Weile gebraucht, das zu verarbeiten. 

Ich sehe aber nirgendwo, dass Kirchen oder akademische Theologie da irgendwie entgegenhalten - gerade die christlichen, kirchlichen Influencer scheinen mir, schaue mich mir Like-Zahlen an, nur noch untereinander zu agieren und faktisch kaum noch eine Außenwirkung zu haben. Dagegen ist nichts einzuwenden, gegenseitige Vergewisserung ist ein hohe Gut. Aber Blasenbildung? 

Während die klassischen Medien, sehr traurig z.B. an der Zeit und der NZZ zu erkennen, unter dem Druck von Clickbait zunehmend an Seriösität verlieren (jedenfalls unter meinen Boomer-Standards), scheinen mit die sozialen Medien unter dem Druck der Daten immer mehr in einen Spinner-Bias zu verfallen, der durch die Maschinen angeheizt wird. Sehr schön kann man das an Threads erkennen, wo es um Fragen der Raumfahrt und der Astronomie geht: ein Photo von der Mondlandefähre, und spätestens der dritte Post ist ein Mondlandungsleugnungsthread. Gibt es wirklich so viele Spinner, sind sie im Netz besonders dicht gesät - oder haben wir es mit Bots zu tun? Aber wer sollte ein Interesse daran haben? 

D.h. die AI scheint in diesem Bereich nicht deswegen gefährlich, weil die Maschinen die Weltregierung anstreben (und was dergleichen apokalyptischen Quatsch-Szenarien mehr sind), sondern sie scheinen den öffentlichen Gebrauch der Vernunft unterhalb der etablierten Medien und der Oberflächen-Diskurse zu zersetzen, weil sie irre Theorien stützen und nicht als "Anwalt der Vernunft" auftreten, was ja mal eine der zentralen Silicon-Valley Verheißungen war. 

Es scheint, als wäre die Aufgabe der natürlichen Vernunft genau darin zu sehen, diese quasi-transzendentale "Irre Cyber-Vernunft" in Schach zu halten. Aber wie? Die Möglichkeitsbedingungen der Cyber-Vernunft (und das wäre ja die "transzendentale Frage" im Sinne Kants) sind mir völlig schleierhaft. Wir bräuchten im Grunde so etwas wie eine Kritik der technischen Vernunft (ein seltsamer Term!), damit wir ihre Mechanismen begreifen und der Spinner-Bias eingedämmt werden kann. 

Der bedroht, wie ich zunehmend finde, die Grundlagen unserer globalen Kultur in sehr hohem Maße, weil er so etwas wie einen Faschismus des Irrsinns erzeugt (ich habe gerade kein besseres Wort dafür), wie wir ihn z.B. an Donald Trump ansatzweise (!) erkennen können. 

Sein Hauptmechanismus ist, so habe ich es in den letzten Wochen erlebt, ist die De-Plausibilierung von Plausibilisierung. Damit aber wird jeder Diskurs unmöglich.  

Das geht über das, was Habermas dazu zuletzt geschrieben hat, noch weit hinaus, weil die Vernünftigkeit der Vernunft in Frage gestellt wird, ja sogar die Frage nach der Vernünftigkeit der Vernunft selbst deplausibilisiert wird - damit greift dann noch nicht einmal die Dekonstruktion, die ja mit ihrer radikalen Infragestellung von Bedeutung immerhin noch davon ausgehen muss, das radikale Infragestellung möglich ist (also die Kritik an der Kritik), weswegen Dekonstruktion ja gerade nicht Destruktion ist. 

Selbst das funktioniert, wenn ich recht sehe, nicht mehr. Das Partizipationsparadox, dass, wenn alle mitreden, überhaupt kein Gespräch mehr möglich ist, wird durch die Teilnahme der Maschinen am Diskurs in einen Kollaps geführt. Oder habe ich hier einen blinden Fleck? 

Poesie, Lüge, Theologie

 Poesie lügt um der Wahrheit Willen. Lüge lügt um der Lüge Willen. Darum empfinden wir Poesie nicht als Lüge, darum kann es keine Poesie der Lüge geben, wie es eine Ästhetik des Verbrechens geben kann. Obwohl sie im Katalog der Todsünden fehlt, ist sie die Todsünde schlechthin: denn nur der Mensch kann Lügen. Weil er spricht. Poesie ist die Rettung der Sprache von der Verlockung der Lüge, die lizensierte Lüge sozusagen, die die Unmöglichkeit, die Wahrheit zu sprechen, zur Möglichkeit macht. Darum ist Theologie Poesie. Oder….

Samstag, 27. Juli 2024

Politik, Polizei und Gott

 Wenn Politik scheitert, wächst die Polizei. Dieser auch etymologisch naheliegende Zusammenhang (von dem mir bislang unbekannten französischen Philosophen Rancières ausgerbeitet wurde, hat etwas intuitiv Erhellendes, grade auch im Blick auf die USA.  Ich erinnere mich stark daran, wie in den 70er Jahren die Polizei auch optisch demilitarisiert wurde (Uniformen in Pastellfarben designtvon Heinz Oostergard) und die Parole ausgegeben wurde: „Die Polizei , dein Freund und Helfer“. Mit der Deplausibilisierung von Politik wurde auch die Polizei immer militärischer, d.h. sie symbolisierte und performte Gewalt. Mir war nicht klar, was für eine systemische Schlüsselrolle die Polizei in demokratischen Gemeinwesen hat - nicht nur als „Ordnungsmacht“, sondern als Barometer des gesellschaftlichen Modernisierungsdruckes. Das wirft ja auch theologische Fragen auf nach der Legitimität von Macht jenseits einer naiven Zwei-Reiche-Lehre. Der gute Brockes war dem auf der Spur: „Was sagst du nun, verstockter Atheist,  wenn du die Polizei der Bienen siehst?“ Polizei und Politik sind hier (18.Jahrhundert) noch dasselbe Wort, und  der Hamburger Senator Brockes kann sich nicht vorstellen, dass solch eine  Ordnug selbststabilisierend ist, dahinter muss eine die Ordnung ordnende Hand stehen, der liebe Gott, dein Freund und Helfer. In  wie vielen  Köpfen mag  wohl dieser Gedanke (der letztlich ein Element der dunklen Moderne ist), herumspuken? 

Donnerstag, 25. Juli 2024

Reinheit und Rassismus

 Geht man davon aus, dass Rassismus eine Theorie der Reinheit ist, dann zeigt sich, dass religiöse Reinheitstheorien weniger toxisch sind als politische, weil sie Möglichkeiten der Reinigung durch Opfer, Hingabe, Reue oder Konversion eröffnen. Natürlich nur, solange sie nicht mit sozialen Barrieren verbunden sind (z.B. in einem Kastensystem oder einer kolonialen Gesellschaft). Das Anliegen des christlichen Glaubens ist, „Reinheit“ nicht als Eigenschaft einer Person oder eines Gegenstands zu erfassen, sondern als Beziehungsstatus: „Wenn ihr meine Worte hört, seid ihr schon rein“. Christliche Glaubensweise und Rassismus schließen einander kategorisch aus, und alle Reinheitsdiskurse (im lateineuropäsischen und islamischen Kontext gerne auf Weiblichkeit fixiert) sind sofort toxisch, wenn sie nicht die Aufhebung der Rein/unrein Differenz in der „Reinheit“ thematisieren. Ist das ein schwieriger Gedanke! Ja! Weil der Glaube kontraintuitiv und „langsames Denken“ ist. 

Freitag, 7. Juni 2024

Stufen der Macht

Du musst etwas aus deinem Leben machen!

Du musst aus Macht leben! 

Du musst dein Leben ausmachen. 

Sonntag, 2. Juni 2024

Fazit: Intellektualität

 Meine Examensarbeit für das zweite Examen war eine linguistische Analyse der gerade erschienen Fürbitten-Ergänzung für die Agende I, es war eine Analyse mit pragmatischem Schwerpunkt. Es ging darum, welche Geste Fürbitten ausdrücken und inwiefern über diese Geste definiert werden kann, was eine Fürbitte ist oder nicht. Es war eine streng empirische Auswertung mit Tabellen und allem drum und dran, die alle über 170 Gebete akribisch aufdröselte und die dann theologisch ausgewertet wurde: Was ist eine gottesdienstliche Fürbitte? Gibt es ein Standardmodell? Ab wann kippt eine Fürbitte in eine Minipredigt, eine moralische Argumentation oder gar in eine bloße Meditation um usw.

Die Arbeit brachte mir ein Gespräch mit einem kirchenleitenden Menschen ein, in dessen Folge mir auf sehr deutliche Weise klar gemacht wurde, dass eine bestimmte Form von kritischer Intellektualität in der Kirche nicht besonders gern gesehen wird. 

Sie war und ist (?) mit dem Ansinnen von Karrierismus und Dominanz umgeben - das Groteske an dem Gespräch war, dass mir klar gesagt wurde, dass eine Berufung in die liturgische Kammer der EKKW nicht Frage käme, mein Ansatz würde da alles sprengen (Gott sei Dank hatte der Menschen noch nie eines meiner Gedichte oder meiner Gebete gelesen). 

Was daran grotesk ist? 

Ich hatte niemals dieses Ansinnen, Karriere in dem Sinne war mir immer fremd, die Arbeit war noch nicht einmal im Ansatz deswegen geschrieben worden. Ich hatte bloß bemerkt, das manche Gebete im Gottesdienst nicht "funktionierten", und wollte wissen, ob man das empirisch belegen und und ob das linguistische Werkzeug, das ich mir dafür im Studium angeeignet hatte, etwas taugt, oder ob ich hier einem bloßen Bauchgefühl folgte. 

Mir wurde es als Selbstempfehlung für ein kirchliches Gremium unterstellt. Und natürlich als Arroganz. Die war es nie, ein bisschen Verbitterung gelegentlich schon. (Möglicherweise hing das auch mit meine Mentor zusammen, der damals Sekretär der liturgischen Kammer war - der aber hat mich schon sehr früh verstanden: dass ich immer Pfarrer werden wollte und an Karriere, vor allem an Gremienkarriere, nicht das geringste Interesse hatte. Er war sehr interessiert daran, dass ich das Instrumentarium auf die Gebete für das damals gerade konzipierte EG anwendete und mit ihm einen Kriterienkatalog für "gute Gebete" erstellte. Das war Fun - für beide. Er hatte viel Spaß an dem, was ich an unkonventionellem Denken aus dem Studium mitbrachte).  

Ich habe allerdings gelernt - einer der Gründe, warum ich mich mit Organisationswissenschaft befasst habe - das organisationstheoretisch einzuordnen. 

Was freilich kein wirklich gutes Bild von Kirche als Organisation entwirft, das traurigerweise durch die Missbrauchsstudie bestätig wird. 

Eine Organisation, die keinen Ort hat, kritisch über sich selbst, ihr Handeln und ihre Grundlagen nachzudenken, wird niemals smart werden, und damit eben auch nicht agil. 

Das meine durchaus so scharf wie ich es schreibe - ein Teil der Hilflosigkeit, die der jetzigen Situation mit ihrer Krisenbeschwörungsrhetorik anzumerken ist, hat auch etwas damit zu tun, dass die theologischen Werkzeuge stumpf geworden sind. 

Andererseits ist mein Vertrauen in evolutionäre Prozesse doch sehr hoch. Irgendwo arbeitet der ThinkTank der eine wirklich brauchbare Theorie hervorbringen wird und eine Gedankenschärfe, die es erlaubt, wirklich strategisch zu handeln. Ich vermute aber mal, das die nicht aus dem Mainstream kommen wird - oder vielleicht gerade, wenn eine oder einer so richtig das Kotzen kriegt? (Ich denke oft an Safenwil...)

Das alles habe ich mir gut gemerkt. Und tatsächlich bin ich immer dann angeeckt, wenn ich theologische Argumente geltend machen wollte. Selbst im meiner Aufgabe als Referent stand ich oft auf der Bremse, was gelegentlich ein Akt von großer Selbstdisziplin war. Es gelang mir nicht immer. Der Zynismus dieses Antiintellektualismus ist vielen überhaupt mich bewusst, das hat mich oft verblüfft. Es waren oft gerade die akademisch ausgewiesenen Theologinnen und Theologen, die einen antiintellektuellen Impuls zeigten. War und ist das so etwas wie Kondeszendenz (Herabneigung), schlechtes Gewissen gegenüber einer vermeintlich privilegierten Situation, oder Schlimmeres, Heuchelei? Es gibt Formen von intellektuellem Anti-Intellektualismus, sind sind per se schlimm paternalistisch (was übrigens auch politisch hochbedenklich ist: Wenn Pfarrerinnen und Pfarrer von "Theologengerede" oder "bloßer Theorie" reden, nähren sie eine Natter am Busen).

Und nach dreissig Jahren kann ich deutlich formulieren: In der protestantischen Kirchentheologie ist ein deutlicher Anti-Intellektualismus zu verspüren, in dessen Folge die Qualität der Theologie und der theologischen Reflexion kirchenleitenden Handelns (in Sinne Schleiermachers: also nicht bloß Kirchenregiment) etwas an Brillanz, Schärfe und Zugriffigkeit verloren hat, was, wie immer im Sinne eines absinkenden Kulturgutes, bis in die Gemeinden durchschlug. Einer der Gründe, warum keiner mehr der Theologie zuhört. Nicht einmal die Theologie selbst. 

Das gehört zu den weniger erfreulichen Fazits. Und zu dem, wo ich doch eine deutliche Müdigkeit spüre. 

Fazit: Fleiß

 Ich hatte das große Glück, dass meine Begabungen und Talente so perfekt in meinen Beruf passten, dass ich eigentlich nie mehr als 80% geben musste. Ich musste also nie „fleissig“ sein, und darum war auch nie „faul“. Was bedeutet: wenn es mal auf 100% ankam, waren die Reserven dafür da. „Stress“ in diesem Sinne kannte ich nicht, und diese ganzen Arbeitsskrupel, die ich bei vielen Kolleginnen und Kollegen bemerkte, sind mir fremd. 

Bis ich auf die Stelle als Leiter Öffentlichtsarbeit/Pressesprecher kam. Da reichten die 100% nicht. Prompt brach ich zusammen. Mit dem Langzeiteffekt, dass ich Jahre brauchte, um die 100% wieder zu ermöglichen. Glücklicherweise passte der Referentenjob noch besser in mein Talentraster, so dass ich - auf wohl gewählter halber Stelle - auch hier mit 80% gut durchkam und wieder Reservev aufbauen konnte (z.B. für das Jahr des Refornationsjubiläums oder die Arbeit fpr den deutschen Ethikrat). Aber das waren dann 100% von dem, was ich kann und was mich interessierte  

Fazit: 

Augen auf bei der Berufswahl.

Möglicherweise stimmt etwas mit dem Berufsprofil „Pfarramt“ nicht (Achtung, Ironie).